Sonntag, 3. März 2013

Mein 1. Cajon mit Bauanleitung



Mein erstes Cajon habe ich gestern in einer ad hoc Aktion angefertigt. Seit drei Jahren überlegte ich ein solches Instrument für meine Schulprojekte anzufertigen.
Nun ja, Die Zeit war wieder mal knapp.
Dem entsprechend ist dieses Modell zusammengeschraubt worden, damit ich die Leimtrocknungszeiten nicht abwarten musste.

Als erstes habe ich eine einfache Skizze für das Cajon angefertigt.
Das Cajon wurde etwas größer gebaut, so dass dieses Instrument eine (Sitz-)Höhe von 50 cm hat. Der Querschnitt in der Senkrechten beträgt ca. 30x30 cm.

Die ersten Materialien wurden ausgesucht.

Um unterschiedliche Resonanzen erzeugen zu können, wählte ich verschiedene Hölzer in unterschiedlichen Stärken.

Für den Boden & "Deckel" wählte ich ein Sperrholz aus Pappel der
 Größe von 300 x 286 x 12 mm.
Die Seitenteile sind ebenfalls aus Pappelsperrholz und 500x300x12mm groß.
Die Frontwand ist aus 3 mm Birkensperrholz 500x300x3mm.
Die Rückwand ist aus 6 mm Birkenperrholz mit dem gleichen Maß.



 Alle Zuschnitte habe ich an passenden Stellen für die späteren Verschraubungen 2 mm Löcher vorgebohrt und anschließend gesenkt.
Vor dem Senken der Bohrlöcher, habe ich diese mit hochwertigen Holzbohrern(mit Vorschneider) borgebohrt. Dies, damit der Senker- auch wenn dieser auch von hoher Qualität ist, die Sperrholzplatte am Rand nicht splittern läßt.







 








Das Korpusgerüst wird aus den 12 mm Pappelsperrplatten geleimt und verschraubt.


Verstärkende Holzleisten werden zusätzlich an die Frontseite verleimt und wieder mal aus Zeitgründen nochmals verschraubt.

An die obere Seite werden zwei Spiralteppiche, sogenannte Snareteppiche, angewinkelt festgeschraubt.  
 Die Resonanzöffnung wird auf die 6 mm starke Sperrholzplatte  angezeichnet und an einer Hegner Dekupiersäge nach Aufbohrung und Einspannung des Laubsägeblattes kreisförmig  ausgesägt.






 
Nach dem Verschrauben der Vorderseite mit der 3 mm dünnen Birkensperrholzplatte, wird nun auch die gelochte Rückwand verschraubt.
Die Schrauben wurden so verschraubt, dass der Feinschliff an diesem Musikinstrument mit meinem alten Festo Exzenterschleifer problemlos möglich war. D. h. die Schraubköpfe wurden alle versenkt.
Die letzten Fotos zeigen das fertige Cajon unbehandelt(auf der Seite liegend).

Wer ein Cajon selber bauen möchte, findet im Internet allemal bessere Bauanleitungen.
Wer etwas mehr Zeit zum Bau eines solchen Musikinstruments hat, kann dieses optisch und handwerklich viel besser hinkriegen. Genutet oder auf Gehrung verleimt und zusätzlich mit einer Oberflächen Behandlung versehen, kann hier ein viel schöneres und besseres Ergebnis erzielt werden.

Beim Nachbau ist vor allem ist die Höhe "der Holzkiste" zu beachten.
Wenn das Cajon als Schulprojekte oder für die eigenen Kinder gebaut werden soll, wäre das von mir gebaute Instrument mit 500 mm viel zu hoch.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Tipps zur Nutzung der Feinschnittsägen von Kindern

Hier finden Sie einige Empfehlungen für Schüler zur sicheren Handhabung von Feinschnittsägen, bzw. Zugsägen(ähnlich den japanischen Kataba Sägen)

http://laubsaegen-fuer-und-mit-maedchen.blogspot.de/2013/02/sichere-handhabung-bei-feinschnittsagen.html

Samstag, 9. Februar 2013

Geburtstagskarten oder Beileidskarten(Trauerkarten)

 Diese Karten mit dem Motiv einer Rose eignen sich hervorragend für unterschiedliche Bedürfnisse.

Als Einlegeblätter sind bei einem Set von 2 Karten jeweils drei lose Einlegeblätter.
Die Einlegeblätter gibt es in hell rot, bordeaux rot(dunkelrot) sowie steingrau.
Hell rotes Inlett für Geburtstagsgrüße jüngerer Leute.

Ein dunkel rot(bordeaux rot) als Einlegeblatt eignet sich für stilvolle Grußkarten passend zu etwas älteren Jubilaren.



Das stein-graue Einlegeblatt ist für Notfälle die leider auch zum Leben gehören. So kann eine Rosenkarte mit dem dezenten grauen Einlegeblatt als Beileidskarte(Trauerkarte) genutzt werden.

Natürlich können diese Karten in einer größeren bestellten Menge auch als Geburtstagseinladungen genutzt werden.
 Alle Karten werden auf der Rückseite mit einem dezenten hellgrauen Impressum versehen.

Auf der Vorderseite sind die Karten meinerseits signiert.


 Eine Bestellung ist unter a-schoger(ät)online.de möglich. 

Als Set werden 2 Karten, 3 Einlegeblätter und 2 passende Briefumschläge geliefert.

Set(wie oben beschrieben) kann zu einem Verkaufspreis vonr 8,00 € erworben werden(zzgl. Versandkosten).

Grundpreis für eine Karte, ein Einlegeblatt und einen Briefumschlag 4,00 €(zzgl. 0,90 € Versandkosten).
Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gem. § 19 UStG erheben wir keine Umsatzsteuer und weisen diese daher auch nicht aus.


Freitag, 8. Februar 2013

(sehr) Günstige Fotokartons, Bastelkartons und Tonzeichenpapiere

Da ich recht viele Kartonagen für meine Projekte benötige, habe ich nach ausgiebigen Recherchen in der 4. KW 2013 sehr günstige Kartons gefunden.

Auf dem Foto  sind 3 Stapel erkenntlich.
Links Fotokartons, mittig Bastelkartons 220g/² und rechts(hinten) der kleinste Stapel mit Tonzeichenpapieren 120 g/m².

Die Tonzeichenpapiere habe ich als Farbmuster aufgefächert.

Bei den Packungen handet es sich um 50x70 cm große Karton Bögen zu je 25 Stück.

Diese waren so günstig, dass ich insgesamt 45 Packungen(über 90 Kg) bestellt habe.
Die Qualität konnte ich noch nicht abschließend testen, doch der Preis ist unschlagbar.

Somit ist dieser Preistip für jede OGaTa, Schule oder Kindergarten interessant, natürlich auch für Kartenbastlerinnen.

Die Einkaufsquelle, so lange diese Einkaufskonditionen aktuell sind, verrate ich hier gerne meinen Followern auf Anfrage.
Natürlich auch den Freunden dieser meinen Seite:
http://www.facebook.com/pages/Feines-aus-Wuppertal/134646112362

PS.: Die Kartons waren unter 0,20 €/ Bogen, auch die Bastelkartons und Fotokartons.
Des weiteren: Der ermittelte Preis kann sich jederzeit ändern. Daher keine Gewähr.

Dienstag, 29. Januar 2013

Der Powerhof- ein Kurs als Umweltprojekt für 8-14 Jährige



Der Powerhof- ein Kurs als Umweltprojekt für 8-14 Jährige

Thematisch stand im Mittelpunkt ein  Bauernhof der Energie spart und sogar Energie erzeugt.


1. Infos und Planung
Früher und vereinzelt auch heute noch, leben Mensch und Tier unter einem Dach. Hierbei nutzen die Viehzüchter die Wärme der Tiere um ihre oberhalb der Stallungen liegenden Wohnungen in der kalten Jahreszeit aufzuwärmen.
Die modernisierten oder neueren Bauernhöfe bestehen jedoch aus mehreren Gebäuden, in denen die Menschen und Tiere  getrennt leben. Dafür benötigen die Wohnhäuser auch eigene Heizungsanlagen.
Der  Power-Bauernhof sollte einfachhalber
Mensch und Tier Platz unter einem Dach bieten, was bei der
Konstruktion berücksichtigt werden sollte.
 So wurde ein Stall samt Tor für die Tiere ebenso auch eine separate Wohnung samt Eingangstür für die Hausbewohner geplant.

Jeder  Teilnehmer sollte seinen eigenen Bauernhof bauen, diesen zusätzlich dämmen und mit Energie gewinnenden Techniken ausstatten.
Dadurch kann und sollte das Interesse der Kinder an umweltfreundlichen und regenerativen, sprich erneuerbaren Energien geweckt werden.

Zusätzlich zu den energetischen Themen wie Wärmeschutzverglasung und Dämmstoffe  können die jungen Teilnehmer anhand dieses Modellbaus ihr vorausschauendes Planen sowie ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen, bzw. stärken. Eine Unterstützung zu den Aufgaben wurde eingeplant.
Außerdem gab es zu jedem Bauabschnitt vorab die notwendigen und thematisch passenden Infos.

Entwickelt wurde das Konzept für dieses Projekt von der Energie Agentur NRW- als Kurs für die Junior Uni Wuppertal. Die Junior Uni - Wuppertaler Kinder- und Jugend-Universität für das Bergische Land gGmbH ist eine ganzjährig geöffnete, privat geförderte Institution, in der die Kindern im Alter von 4-18 Jahren für die die MINT Fächer mehr als nur begeistert werden.
Als Dozent  der Junior Uni Wuppertal wurde ich mit der praktischen Planung und Ausführung des Kurses beauftragt. Hierfür entwarf und fertigte ich zwei Holzmodelle, von denen die Entwürfe in den nachfolgenden Kursen den Teilnehmern zur Verfügung standen. Ein fertig gestelltes Musterhaus diente den Kursteilnehmern weiterhin als Anschauungsobjekt.
Das Gelingen dieses Kurses ist auch der tatkräftigen Unterstützung der Energie Agentur NRW zu verdanken.
Die gedämmten Wände(teils doppelschalig) & das Sparrenfeld
Die theoretischen Planung, die Mobilisation mehrerer "Energie"-Referenten,  sowie die Akquisition der technischen Ausstattung der Häuser, inklusiv der Thermopan- und Einfachverglasungen der Fenster wäre ohne sie nicht möglich gewesen.
Hierzu meinen herzlichen Dank.
Dieser Kurs war erstmalig für Kinder zwischen 7 und 10 Jahren über einen Zeitraum von 16 Kursterminen geplant. Die 16 Termine wurden auf 2x8 Termine zu je 1,5 Stunden gesplittet. Die ersten acht Termine waren als Grundkurs für die Erstellung des Rohbaus geplant. Die zweiten 8 Termine widmeten sich den regenerativen Energien, zu denen die jeweiligen Referenten eingeladen worden waren.
Ein Jahr später startete der gleiche Kurs an der Junior Uni für die 10-14 Jährigen als Zielgruppe. Die Teilnehmer erwiesen sich als sehr kreativ, so dass viele unterschiedliche Ideen in die Konstruktion des Hauses(Powerhof) mit einflossen.

2012 fand dieser Kurs ein weiteres Mal statt. Diesmal beim Umweltresort Gelsenkirchen. Das als Eltern-Kind-Kurs angebotene Projekt stieß auf großes Interesse und erwies sich in dieser Art als ein gelungenes Novum. Das Zusammenspiel der Kind-Eltern Konstellation funktionierte wunderbar, was ich hierbei für solche Projekte auch nur weiter empfehlen kann. Den ersten von sechs á 2 Stunden Termine nutzten wir u.a. für die Planung und Start der Baumaßnahme.

Anbei ein paar Eindrücke zum Thema regenerative Energien rund ums Haus:

1. Planung und Vorbereitung des Powerhofs




Nach der Begrüßung und den einführenden Worten zum Thema Energiesparen und regenerative Energien, erhielten die jungen Teilnehmer die Möglichkeit ihre Vorstellungen von einem Energie sparenden, bzw. Energie produzierendem Bauernhof zu zeichnen. Hier zeigten die Kinder, dass neben der Photovoltaik und Solarthermie die Wind- und Wasserkraft ebenso eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung spielt.
Mit Hilfe einer PP-Präsentation fanden die Teilnehmer einen leichten zeichnerischen Einstieg betreffend Baustart.
Dabei wurde meinerseits seitenweise Schritt für Schritt die Zeichnungen der Außenwände(& auch die Dachhälften) komplettiert, so dass die Kinder mit Hilfe der anwesenden Eltern diese problemlos als Sägevorlage auf die 8 mm dicken Sperrholzplatten aufzeichnen konnten. Zusätzlich standen den Teilnehmern die fertiggestellten CAD Zeichnungen der jeweiligen Bauteile als Ansicht und Kontrolle zur Verfügung.
Der erste Termin endete mit der Fertigstellung der linken Giebelwand, in der ein 10x15 cm großes Fenster eingeplant war.

Das Thema des zweiten Termins war die Erstellung der Wände samt Dachdämmung, siehe Blogbeitrag.

2. Wände erstellen und Dachdämmung






Die vorgezeichnete linke Seitenwand wurde von den Teilnehmern ausgesägt.  



Um eine Arbeitserleichterung und Zeiteinsparung zu gewährleisten wurden jedoch auch vorgefertigte Bauteile benötigt. So wurden teilweise Seitenteile sowie auch die Dachhälften den Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

 Für den vereinfachten Dachaufbau wurden die First- und Fußpfette ebenso wie die Sparren auch vorher passgenau auf Gehrung gesägt.





 Die Teilnehmer übernahmen dafür den Zusammenbau des Sparrenfeldes. Das Zusammenfügen wurde durch eine  Montageschablone und unter Zuhilfenahme der Heißklebepistole den Teilnehmern erleichtert.




Nachdem die Seitenwände des Powerhofs fertig und in einer Steckweise zusammengefügt waren, wurde das bereits mit nachwachsendem Flachs gedämmte und mit Dampfsperrfolien versehendes Sparrenfeld mustermäßig nur einseitig auf eine Haushälfte provisorisch eingefügt.
Das Gebäude erhielt noch, zur Vorführung der Ausstattung abnehmbare Dachhälften.

Bildnachweis: Arnold Schoger


Nachschub zwecks Zeiteinsparung

3D Sägevorlagen für 3D Schnitzrohlinge und 3D Schleiftiere

Für Leser die diesen Blogbeitrag nicht über mein, zu diesem Thema, veröffentlichtes Video erreicht haben, hier der Link zum eben genannt...